Erlebnis Bauernhof - Lernprogramme für Schulkinder

Schriftzug Erlebnis Bauernhof - Lernprogramme für Grund- und Förderschulen

Unser Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Neumarkt lädt Grundschulkinder der 2. bis 4. Klasse, Förderschulkinder aller Jahrgangsstufen, Kinder in Deutschklassen und Kinder der Jahrgangsstufen 5 bis 10 an Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien und Wirtschaftsschulen in Bayern ein, mit ihren Lehrerinnen und Lehrern einen Bauernhof in ihrer Nähe zu besuchen und zu erkunden.

Schülerinnen und Schüler in Bayern können einmal in der Grundschulzeit und einmal in Sekundarstufe kostenlos am Programm teilnehmen. Die Lernprogramme haben Lehrplanbezug und fördern wichtige Kompetenzen.
Vier Personen mit Laptop auf einer Blumenwiese
Erlebnis Bauernhof nun auch für die Sekundarstufe 1
Schulkinder können ab jetzt nicht nur in der Grundschulzeit, sondern zusätzlich noch einmal in der Sekundarstufe kostenlos einen Bauernhof besuchen.
Das Programm ist auf Mittelschulen, Realschulen, Wirtschaftsschulen und Gymnasien von der 5. bis zur 10. Jahrgangsstufe ausgeweitet worden. Auch in der Sekundarstufe gibt es viele Lehrplan-Themen, die durch eine Exkursion auf den Bauernhof gut ergänzt werden können. Doch nicht nur Wissensvermittlung steht im Fokus: Auch der Dialog zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern wird vertieft und die Landwirtschaft verstärkt in die Mitte der Gesellschaft gerückt.
Vier Betriebe im Landkreis Neumarkt
Die vier für das Programm "Erlebnis Bauernhof" registrierten Betriebe stehen im Zeitraum von 24. Juni bis 26. Juli 2019 interessierten Schulen zur Verfügung. Interessierte Schulklassen können bei der Ziegenbäuerin Maria Dess in Richthof, "Beim Lippn" von Waltraud Burger in Weidenwang, Beate Eichenseer aus Neuhaid oder dem neu gelisteten Betrieb der Familie Heßlinger aus Mittelricht erlebnisreichen Unterricht erfahren.
Erlebnis- und lehrreich sehen die Kinder, wie beispielsweise Getreide angebaut wird, hören, wie eine Ziege meckert, fühlen die raue Zunge einer Kuh, riechen den Duft von frischem Heu oder schmecken frisch hergestelltes Schnittlauch-Butterbrot.

Wir helfen

  • bei Fragen zum Ablauf
  • bei der Auswahl eines geeigneten Betriebes

Ansprechpartnerin

Sabine Pfeiffer
AELF Neumarkt i.d.OPf.
Nürnberger Straße 10
92318 Neumarkt i.d.OPf.
Telefon: 09181 4508-1203
Fax: 09181 4508-1444
E-Mail: poststelle@aelf-ne.bayern.de

Erlebnisse

Lokalprominenz und Betriebe werben für Sommer.Erlebnis.Bauernhof

Frau hält Korb mit Eiern.
Den Bauernhof mit allen Sinnen erleben - das ermöglichen die Aktionswochen Sommer.Erlebnis.Bauernhof im Landkreis Neumarkt auch im Jahr 2019. Auf dem Heßlingerhof der Familie Heßlinger in Mittelricht (Gemeinde Berngau) rührten die örtliche Prominenz und die Betriebe die Werbetrommel. Die Anbieterinnen Maria Dess, Franziska Burger, Beate Eichenseer und Thekla Heßlinger gaben einen Überblick ihrer Angebote, zum Beispiel "Vom Getreide zum Brot" oder "Mit allen Sinnen den Bauernhof erleben". Sabine Pfeiffer vom AELF Neumarkt betonte: "Mit Kopf, Herz und Hand erfasste Lerninhalte bleiben auf Dauer im Gedächtnis. Gemeinsames Handeln und Arbeiten stärkt zudem die Sozialkompetenz der Kinder."
Engagement der Betriebe gewürdigt
Bürgermeister Wolfgang Wild war überzeugt, dass die Kinder das vermittelte Wissen der Höfe schätzen lernen. Landrat Willibald Gailler hob die Bedeutung der Landwirtschaft im Landkreis Neumarkt hervor. Er lobte das Engagement der Bäuerinnen, die ihre Betriebe für die Kinder öffnen und ihnen das Leben mit der Natur und den Tieren und damit den Ursprung der Lebensmittel näher bringen.
"Im Erzeuger- Verbraucher- Dialog ist es das Allerbeste, die Arbeit auf einem Bauernhof - so wie es die Erlebnisbäuerinnen tun - vorzustellen. Hier erleben bereits die Jüngsten, wie der Alltag auf einem Betrieb aussieht und wie Lebensmittel erzeugt werden."
Harald Gebhard. Leiter des AELF Neumarkt
Ehrengäste gefordert
Die Gäste waren auch selbst gefordert: Sie stellten - wie oft die Kinder auf einem der Betriebe - Butter her, quetschten Hafer zu Haferflocken und erhielten ihr eigenes Bauernhof-Frühstücksmüsli. "Ein Bauernhof ist nicht nur spannend, lehr- und erlebnisreich, sondern bietet auch viele heimische Köstlichkeiten", waren sie am Ende überzeugt.
Schulamtsdirektor Franz Hübl dankte den Betrieben für ihr Engagement. Seiner Aussage nach kennen immer weniger Kinder den Ursprung ihrer Lebensmittel. Er werde bei seinen Schulleitern für das Programm werben.